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Etappenfahrt Monschau vom 18. - 21.05.2018

Von Rees und Wesel aus ging es in zwei getrennten Gruppen am Freitag, bei bestem Wetter und Rückenwind, endlich los in Richtung Monschau.  Zusammentreffen der Gruppen war in Issum. Von da aus machte sich der Verband mit 15 Fahrern (eine Frau) auf die Strecke und bewältigte die fast 200 km mit einer schönen Pause und leckerem Kuchen problemlos. Dank moderner Navigation vermieden wir es diesmal, im Braunkohletagebau zu landen. Ein Blick in das Riesenloch war dennoch beeindruckend. Wohlbehalten und ohne größere Pannen kamen wir in Monschau an und mussten dann über Kopfsteinpflaster gefühlte 20 % Steigung hoch in die alten Gemäuer der Burg. Dort wartete Margret im Innenhof mit unserem Gepäck. Sie hatte es dankenswerter weise im Auto nach Monschau transportiert. Erste Überraschung: Kein Fahrradkeller oder ähnliches. Der Vorschlag des Jugendherberg"vaters": Draußen im Innenhof anbinden!  Da wir keine Schlösser dabei hatten und auch so keine Lust, unsere Schätzchen draußen unbeaufsichtigt übernachten zu lassen, nahmen wir sie mit in unseren Tagesraum. Die Inneneinrichtung musste zu diesem Zweck etwas umgesetzt werden. Egal, zwar saßen beengt, aber unsere Fahrräder waren ganz nah bei uns.

Das Abendessen, wie auch alle anderen Mahlzeiten, mussten wir von der Küche, eine Etage höher, runter tragen. Kaum auf den Tisch gestellt, waren die Schüsseln und Platten schon leer. Es gab genug zum satt werden. Im Laufe der Tage entwickelte jeder für sich seine eigeneTaktik, um klar zu kommen Aber Rennerei war angesagt.

Wie war die Unterbringung? Auch so, dass man sie nicht vergisst. Margret und Werner aus Kapazitätsgründen (man hatte uns ein Zweierzimmer gestrichen) in einem nahe gelegenen Hotel, die Mädels in einem komfortablen Zweierzimmer und die restlichen 15 Männer in 2 Zimmern. Zum Glück sorgte Andreas nach der ersten Nacht dafür, dass das Fenster von der Größe eines Bullauges ganz zu öffnen war. So hatten auch die Bewohner dieses Zimmers ausreichend Sauerstoff.

Bier gab es in der Jugendherberge reichlich. Insgesamt haben wir 10 Kästen leer gemacht. Die Kneipen in Monschau haben nichts an uns verdient.

Am Tag 1 in Monschau hatte Thomas, der alle Streckenvorschläge ausgearbeitet hatte, die Ardennenrunde (128 km, knapp 2000 Höhenmeter) vorgesehen. Vom Frühstück gestärkt machten wir uns voller Tatendrang auf den Weg bis unten in der Stadt. Pause, Dirk fehlte. Eigentlich waren wir alle zusammen losgefahren. Irgendwann hatte er uns gefunden und es ging weiter, bis zum nächsten kleinen Ort. Dort ist uns dann Volker abhanden gekommen. An dem schönen Vennbahn-Bahnhof haben wir ein gefühltes halbes Stündchen gewartet und die ersten Bananen vertilgt. Wieder vereint ging es los auf die Strecke bis weit in Belgien hinein. Wetter super, Adennen grandios. Der Belag der Straßen und Wege bescherte uns viel Zeit, Störche, Milane und Gegend zu bewundern, da fast jeder einen Platten hatte, Stefan direkt vorne und hinten. Etwas kaputt und mit reichlich Verspätung kamen wir wieder wohlbehalten in der Jugendherberge an. Programm: Essen, Bier trinken, Fußball gucken, schlafen.

Tag 2 in Monschau verlief ähnlich, nur diesmal fast ohne Pannen. Nur Dirk beim Start unten im Ort hatte eine. Heute waren wir in 2 Gruppen unterwegs. Die Gruppe 1 hatte sich für eine Flachetappe auf der ehemaligen Vennbahnstrecke entschieden. Für die Gruppe 2 standen 128 km und 2200 Höhenmeter auf dem Programm. Gruppe 2: Die Strecke war landschaftlich noch schöner als am Vortag, das Wetter wieder gut. Nur ernährungstechnisch wieder schlecht. Erst gegen 15.00 Uhr kamen wir an einer Bäckerei vorbei und haben dort gut zugelangt. Einige machten von dem Hausangebot (1 m belegtes Bagett) Gebrauch und kriegten es tatsächlich auf. Der Gruppe 1 erging es insoweit besser. Sie hatten reichlich Kuchen und Getränke verzehrt. Gut gelaunt schafften es beide Gruppen rechtzeitig (zur Zufriedenheit des Küchenpersonals) zurück zur Jugendherberge.

Am 4.Tag ging es auf die Heimreise. Die Autos wurden mit Taschen und Koffern bepackt und nur mit Trinkflaschen belastet machten wir uns auf die Strecke. Vera, hin die einzige Frau, erfreute sich der Begleitung durch Wiete. Bei wieder herrlichem Sonnenschein und wieder günstigem Wind ging es auf die Strecke. Diesmal sahen wir von den Höhenzügen der Eifel aus in die Mondlandschaft des Braunkohletagebaus. Diesen elegant umfahrend landeten wir nach einer schönen Pause gegen Nachmittag in Issum zu einem Abschlussweizen. Dort trennten sich dann die Gruppen. Die Weseler hielten sich hinter Rochus im Windschatten und die Reeser schauten zunächst Matthias bei der Beseitigung eines Platten zu. Aber auch sie kamen an und einige drehten noch eine Runde in Haldern am Haus des Vorsitzendes unseres Nachbaclubs vorbei.

Glücklich und zufrieden, eine tolle Tour, so das allgemeine Fazit, kamen alle wieder gesund zu hause an. Mit Stolz wurden die gefahrenen Kilometer bei Städteradeln eingetragen. Die Planungen für nächstes Jahr stehen bereits.

20. bis 23.06.2019 zum Möhnesee. Wir freuen uns.

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